Naturheilpraxis Renate Strohm
Heilpraktikerin in Kiel

Homöopathie

Mit einer genauen und umfangreichen Anamnese beginnt die Behandlung in der Klassischen Homöopathie.
Die relevanten Symptome des Patienten werden repertorisiert, um das für die Gesamtsituation passende Mittel herauszufinden. Dies geschieht mittels eines Repertoriums in Buchform oder als PC-Programm.


In einem Repertorium sind den unterschiedlichen Symptomen homöopathische Arzneimittel zugeordnet, die eine positive Wirkung auf das jeweilige Symptom haben.
Dabei wird nach Wertigkeit unterschieden. Je wirkungsvoller ein Mittel erfahrungsgemäß bei einem Symptom bisher eingesetzt wurde, desto höher die Wertigkeit.
Die Summe der Wertigkeiten, die sich nach dem Einbeziehen aller bedeutenden Symptome eines Patienten ergibt, führt dann zur Wahl des passenden Arzneimittels.
In einigen Schulen wird dieses Mittel auch "Konstitutionsmittel" genannt, weil es nicht nur die momentane Erkrankung des Patienten berücksichtigt, sondern ebenso auch gesundheitliche Schwächen aus der Vergangenheit.


Samuel Hahnemann (1775-1843) hat die Homöopathie entwickelt.
Er hat Arzneimittel in verschiedenen Potenzen hergestellt, indem er die Mittel immer wieder verdünnt und verschüttelt hat.
Dr. Hahnemann hat dabei die Erfahrung gemacht, dass Mittel auch wirken, wenn sie so oft verdünnt und verschüttelt wurden, dass sie eigentlich gar keine Moleküle der ursprünglichen Substanz mehr enthalten, also nach unserem Verständnis auf biologisch-chemischem Wege gar keine Wirkung mehr haben können.

Hahnemann sprach von der "geistartigen Wirkung" seiner Mittel. Je öfter ein Mittel verdünnt und verschüttelt wurde, desto höher ist seine Potenz.




In der Klassischen Homöopathie wird mit Hochpotenzen wie C100, C200 und LM-Potenzen gearbeitet.
Ich persönlich bevorzuge LM-Potenzen, weil sie besonders sanft wirken.


Tiefpotenzen (D4, D6, D8) kommen zum Einsatz, wenn während der konstitutionellen Behandlung eine vorübergehende akute Erkrankung eintritt.